Mit dem sogenannten Lot sollten sich vor allem Forex- und CFD-Trader gut auskennen. Was aber steckt hinter dem Begriff? Ist das „Lot“ etwa die Anzahl gekaufter Einheiten? Oder der Wert einer Position? Betrifft es vielleicht sogar nur professionelle Akteure?
Tatsächlich gehört das Lot zu den grundlegenden Konzepten im Trading: Es dient als standardisierte Einheit zur Bestimmung der Positionsgröße und legt fest, wie groß ein Trade ausfällt.
Damit beeinflusst die gewählte Lot-Größe unmittelbar, wie stark sich Kursbewegungen in Gewinnen und Verlusten bemerkbar machen. Schon kleine Unterschiede des Lots schlagen sich daher im Risiko des Traders nieder.
Unser Ratgeber zeigt dir, was genau ein Lot ist, welche verschiedenen Lot-Größen es gibt und worauf du bei der Auswahl der passenden Positionsgröße zu achten hast.
Was ist ein Lot? – Das Wichtigste in Kürze:
💡 Was ist ein Lot? Ein Lot ist die standardisierte Einheit zur Bestimmung der Positionsgröße im Forex und CFD Trading.
💡 Lot-Größen: Neben dem Standard-Lot gibt es Mini-, Micro- und teilweise Nano-Lots, die kleinere Positionsgrößen und eine flexiblere Steuerung des Risikos ermöglichen.
💡 Je größer die Lot-Größe, desto stärker wirken sich Kursbewegungen auf Gewinn und Verlust aus.
💡 Die passende Positionsgröße sollte sich stets an Kontogröße, Stop Loss und persönlicher Risikobereitschaft orientieren und ist ein wesentlicher Bestandteil eines disziplinierten Risikomanagements.
Mit dem sogenannten Lot sollten sich vor allem Forex- und CFD-Trader gut auskennen. Was aber steckt hinter dem Begriff? Ist das „Lot“ etwa die Anzahl gekaufter Einheiten? Oder der Wert einer Position? Betrifft es vielleicht sogar nur professionelle Akteure?
Tatsächlich gehört das Lot zu den grundlegenden Konzepten im Trading: Es dient als standardisierte Einheit zur Bestimmung der Positionsgröße und legt fest, wie groß ein Trade ausfällt.
Damit beeinflusst die gewählte Lot-Größe unmittelbar, wie stark sich Kursbewegungen in Gewinnen und Verlusten bemerkbar machen. Schon kleine Unterschiede des Lots schlagen sich daher im Risiko des Traders nieder.
Unser Ratgeber zeigt dir, was genau ein Lot ist, welche verschiedenen Lot-Größen es gibt und worauf du bei der Auswahl der passenden Positionsgröße zu achten hast.
Was ist ein Lot? – Das Wichtigste in Kürze:
💡 Was ist ein Lot? Ein Lot ist die standardisierte Einheit zur Bestimmung der Positionsgröße im Forex und CFD Trading.
💡 Lot-Größen: Neben dem Standard-Lot gibt es Mini-, Micro- und teilweise Nano-Lots, die kleinere Positionsgrößen und eine flexiblere Steuerung des Risikos ermöglichen.
💡 Je größer die Lot-Größe, desto stärker wirken sich Kursbewegungen auf Gewinn und Verlust aus.
💡 Die passende Positionsgröße sollte sich stets an Kontogröße, Stop Loss und persönlicher Risikobereitschaft orientieren und ist ein wesentlicher Bestandteil eines disziplinierten Risikomanagements.
Was ist ein Lot im Trading?
Jeder, der sich mit dem Forex oder CFD Trading beschäftigt, wird unweigerlich auf die Angabe einer Lot-Größe stoßen. Anders als beim Aktienkauf, bei dem die Anleger einfach die gewünschte Stückzahl auswählen, erfolgt die Festlegung der Positionsgröße im Trading über Lots.
Um das eigene Risiko einschätzen und Positionen sinnvoll managen zu können, ist es wichtig, dieses Konzept zu verinnerlichen.
Was ist ein Lot? – Einfach erklärt
Kurz gesagt ist ein Lot eine standardisierte Einheit, mit der die Größe einer Handelsposition angegeben wird. Statt jede Position über die exakte Anzahl gehandelter Einheiten zu definieren, nutzen viele Märkte feste Größenordnungen. Das Lot dient dabei als gemeinsame Bezugsgröße.
Verbreitet ist dieses System besonders im Forex Trading. Kaufst du beispielsweise ein Währungspaar wie EUR/USD, handelst du nicht einzelne Euro oder US-Dollar, sondern eine bestimmte Positionsgröße, die in Lots angegeben wird. Dasselbe Prinzip findet sich bei vielen CFDs auf Währungen, Indizes, Rohstoffe oder andere Basiswerte wieder.
Wichtig: Das Lot beschreibt nicht den Preis eines Trades, sondern dessen Umfang. Wie groß eine Position tatsächlich ausfällt, hängt vom jeweiligen Markt und den Produktspezifikationen ab. Ein Lot im Devisenhandel entspricht beispielsweise einer anderen Menge als ein Lot bei bestimmten Rohstoff- oder Index-CFDs.
Aus Sicht des Traders ist das Lot in erster Linie eine Rechengröße. Es legt fest, wie stark sich eine Kursbewegung auf die Position auswirkt. Je größer die gewählte Lot-Größe, desto stärker fallen potenzielle Gewinne und Verluste aus.
Warum werden Lots im Trading verwendet?
Auf den ersten Blick könntest du dich fragen, weshalb es überhaupt zum Einsatz von Lots kommt. Schließlich wäre es theoretisch doch möglich, jede Position direkt über die gehandelte Stückzahl oder den Gegenwert zu definieren.
Die Antwort darauf liefert die Standardisierung. Täglich verarbeiten die Finanzmärkte Abermillionen von Transaktionen. Einheitliche Handelsgrößen erleichtern dabei die Abwicklung von Geschäften und schaffen eine gemeinsame Grundlage für Marktteilnehmer weltweit. Ein Trader in Frankfurt, London oder Singapur spricht mit der Angabe einer Lot-Größe also dieselbe „Sprache“ und kann Positionsgrößen unmittelbar einordnen.
Allerdings ist das nicht der einzige Grund. Lots vereinfachen auch zahlreiche Berechnungen. So lassen sich etwa Kennzahlen wie Positionsgrößen, Margin-Anforderungen oder der Wert einer Kursbewegung auf dieser Basis simpler bestimmen. Gerade im Forex Handel wäre es wenig praktikabel, jede Position anhand einzelner Währungseinheiten berechnen zu müssen.
Übrigens ziehen selbst Privatanleger einen Vorteil aus der Nutzung von Lots, weil sich die Handelsgröße unkompliziert an das eigene Risikoprofil anpassen lässt. Wer beispielsweise vorsichtiger agieren möchte, wählt kleinere Positionsgrößen. Mit der Erhöhung der Lot-Größe wiederum können größere Marktbewegungen gehandelt werden.
Dadurch bilden Lots eine wichtige Grundlage für ein strukturiertes Risikomanagement und gehören unfraglich zu den zentralen Werkzeugen im Trading-Alltag.
Welche Lot-Größen gibt es?
Weil nicht jeder Trade die gleiche Größe haben muss, arbeiten Broker und Handelsplattformen mit verschiedenen Lot-Arten. Diese ermöglichen es, Positionen an das verfügbare Kapital, die eigene Strategie und die persönliche Risikobereitschaft anzupassen.
Kennst du die Unterschiede, bist du in der Lage, die Auswirkungen von Marktbewegungen auf dein Konto besser zu steuern.
Wie groß ist ein Standard-Lot?
Im Forex Handel entspricht ein Standard-Lot üblicherweise 100.000 Einheiten der Basiswährung eines Währungspaares. Beim Währungspaar EUR/USD würde ein Standard-Lot also den Gegenwert von 100.000 Euro repräsentieren.
Einsteiger mögen das manchmal als überraschend viel empfinden. In Wirklichkeit bedeutet ein Standard-Lot jedoch nicht zwangsläufig, dass Trader 100.000 Euro ihres eigenen Kapitals zur Verfügung stellen müssen. Im Forex und CFD Handel kommt häufig ein Hebel zum Einsatz, der es ermöglicht, mit einem vergleichsweise geringen Kapitalinput größere Positionen am Markt zu bewegen.
Dennoch steigt mit einer größeren Positionsgröße auch das Risiko, da sich Kursbewegungen entsprechend stärker auf Gewinne und Verluste auswirken. Darin ist schließlich der Grund zu sehen, weshalb viele Privatanleger nicht mit Standard-Lots arbeiten, sondern lieber auf kleinere Einheiten zurückgreifen.
Was sind Mini-Lots, Micro-Lots und Nano-Lots?
Zur Abbildung verschiedener Handelsgrößen wurden sukzessive weitere Lot-Stufen eingeführt.
So entspricht zum Beispiel ein Mini-Lot einem Zehntel eines Standard-Lots, umfasst demnach im Forex Handel 10.000 Einheiten der Basiswährung. Noch kleiner ist das Micro-Lot, das lediglich 1.000 Einheiten repräsentiert. Ein Nano-Lot steht schließlich für 100 Einheiten der Basiswährung und wird insbesondere für sehr kleine Positionen oder zu Ausbildungs- und Testzwecken genutzt.
Praktisch bedeutsam sind diese Abstufungen hinsichtlich des Risikomanagements. Durch den Handel mit kleineren Lots werden die Auswirkungen einzelner Kursbewegungen auf das Konto begrenzt. Für Einsteiger ist das insofern positiv, als dass sie auf diesem Wege Erfahrungen sammeln können, gleichzeitig aber nur überschaubare Risiken eingehen müssen.
Positionen kannst du auf der Investment Plattform von XTB bereits ab 0,01 Lots eröffnen (siehe untere Abbildung), wodurch du die Chance erhältst, die Positionsgröße optimal an deine Bedürfnisse und Handelsstrategie anzupassen und außerdem dein Risiko besser zu steuern.
Wie viel ist 1 Lot im Trading wert?
Auf diese Frage gibt es keine pauschale Antwort, da der Wert eines Lots stets vom gehandelten Markt und dem jeweiligen Finanzinstrument abhängt.
Zwar repräsentiert im Forex Handel ein Standard-Lot 100.000 Einheiten der Basiswährung. Dennoch beeinflusst auch der aktuelle Wechselkurs den tatsächlichen Geldwert. Bei einem Kurs von 1,10 im Währungspaar EUR/USD würde eine Position von einem Standard-Lot beispielsweise einen Gegenwert von 110.000 US-Dollar bewegen.
Im Falle von CFDs auf Indizes, Rohstoffe oder andere Basiswerte gelten wiederum eigene spezielle Kontraktgrößen. Dort definiert nämlich der jeweilige Anbieter, welche Menge des Basiswerts durch ein Lot repräsentiert wird.
Ein Tipp am Rande: Wirf vor jedem Trade am besten einen Blick in die Produktbeschreibung. Dort siehst du, wie groß eine Position wirklich ausfällt und welche Konsequenzen Kursbewegungen auf Gewinn, Verlust und Margin-Anforderungen haben können.
So wählst du die richtige Lot-Größe im Trading
Durch die Festlegung der Lot-Größe entscheidest du vor allem darüber, wie stark sich jede Kursbewegung auf dein Handelskonto auswirkt, sodass du an dieser Stelle mit Bedacht vorgehen solltest. Letztlich bestimmt die Lot-Größe maßgeblich, ob deine Chancen und Risiken in einem angemessenen Verhältnis zueinanderstehen.
Warum beeinflusst die Lot-Größe Gewinn und Verlust?
Anhand der Lot-Größe erkennst du, wie viele Einheiten eines Finanzinstruments gehandelt werden. Entsprechend verändert sich auch der finanzielle Effekt einer Kursbewegung. Je größer die Position, desto stärker wirken sich bereits kleine Preisänderungen auf das Handelsergebnis aus.
Zum besseren Verständnis sieh dir folgendes Beispiel an: Entwickelt sich ein Trade um ein Prozent in die gewünschte Richtung, fällt der absolute Gewinn bei einer größeren Position höher aus als bei einer kleineren. Umgekehrt gilt dasselbe aber für Verluste. Verdoppelst du etwa deine Positionsgröße, verdoppelst du damit nicht nur dein Gewinnpotenzial, sondern übernimmst zugleich auch ein doppelt so hohes Marktrisiko.
Während sich vor allem Einsteiger hauptsächlich an den Erträgen orientieren, verschiebt sich der Fokus bei erfahreneren Tradern zunehmend hin zum Risiko. Sie stellen sich Fragen nach dem maximal verkraftbaren Verlust, falls der Markt sich gegen sie wendet. Auf Basis der darauf gegebenen Antwort leiten sie schließlich ihre Lot-Größe ab.
Welche Lot-Größe sollten Anfänger wählen?
Dazu gibt es zwar keine allgemeingültige Empfehlung, da die passende Positionsgröße unter anderem vom verfügbaren Kapital, der eigenen Strategie und der individuellen Risikobereitschaft abhängt. Dennoch gilt ein Grundsatz: Die Lot-Größe sollte sich immer am Handelskonto orientieren.
Viele Anfänger unterschätzen, wie schnell sich größere Positionen mitunter auf das Konto auswirken. Bereits geringe Kursbewegungen können, wie oben angemerkt, bei einem großen Lot spürbare Gewinne, aber ebenso deutliche Verluste verursachen. Deshalb ist es meist sinnvoll, zunächst mit kleinen Positionsgrößen zu beginnen und diese erst dann schrittweise zu erhöhen, wenn ausreichend Erfahrung gesammelt wurde und die eigene Handelsstrategie mit der notwendigen Disziplin umgesetzt werden kann.
Kleinere Lots bieten dabei einen praktischen Vorteil. Sie schaffen mehr Spielraum für das Risikomanagement. Einzelne Fehlentscheidungen fallen finanziell weniger stark ins Gewicht, wodurch sich emotionale Reaktionen häufig besser kontrollieren lassen. Gerade diese Disziplin ist es, der langfristig oft eine größere Bedeutung zukommt als der Größe einzelner Gewinne.
Die Rolle der Lot-Größe beim Risikomanagement
Professionelles Trading zielt so gut wie immer darauf ab, mögliche Verluste zu begrenzen. Die Lot-Größe bildet dabei gemeinsam mit dem Stop Loss eine zentrale Grundlage des Risikomanagements.
So legt der Stop Loss fest, an welchem Kurs eine Position automatisch geschlossen wird, um größere Verluste zu vermeiden. Wie hoch der tatsächliche Verlust im Ernstfall ausfällt, hängt jedoch maßgeblich von der gewählten Lot-Größe ab.
Ein weit entfernter Stop Loss kann bei einer kleinen Position ein ähnliches Risiko bedeuten wie ein enger Stop Loss bei einer größeren Position. Erst das Zusammenspiel beider Faktoren entscheidet darüber, wie viel Kapital du wirklich auf das Spiel setzt.
Es ist bei erfahrenen Tradern durchaus üblich, dass sie zunächst einen maximalen Verlust definieren, den sie pro Trade akzeptieren möchten. Anschließend berechnen sie die passende Positionsgröße und nicht umgekehrt. Ein solches Vorgehen soll dabei helfen, das Risiko unabhängig vom gehandelten Markt unter Kontrolle zu halten.
Die moderne Handelsplattform von XTB hilft dir bei diesem Prozess mit Funktionen zur Planung und Überwachung von Positionen. Bereits vor der Orderausführung kannst du beispielsweise Lot-Größe, Stop Loss und weitere Risikoparameter festlegen und anpassen (siehe untere Abbildung). Dadurch erhältst du einen besseren Überblick darüber, wie sich verschiedene Positionsgrößen auf dein Risiko niederschlagen.
Wie lässt sich die Lot-Größe berechnen?
Spätestens vor dem ersten Trade stellt sich die Frage, wie groß die Position überhaupt sein sollte. Nicht wenige Einsteiger wählen ihre Lot-Größe aus dem Bauch heraus oder orientieren sich an möglichen Gewinnen. Im professionellen Trading läuft der Prozess genau andersherum. Zunächst wird festgelegt, wie viel Kapital im schlimmsten Fall verloren werden darf. Erst daraus ergibt sich die passende Positionsgröße.
Welche Faktoren benötigt man für die Berechnung der Lot-Größe?
Um die Lot-Größe sinnvoll zu bestimmen, sind im Wesentlichen drei Größen entscheidend: die Kontogröße, das maximale Risiko pro Trade und der Abstand zum Stop Loss.
Ausgangsbasis dabei bildet die Kontogröße. Wer über ein größeres Handelskonto verfügt, kann bei gleichem prozentualem Risiko grundsätzlich größere Positionen eingehen als ein Trader mit kleinerem Kapital.
Im Anschluss erfolgt die Festlegung des persönlichen Risikos. Bei erfahrenen Tradern ist es üblich, dass sie pro Position lediglich einen kleinen Anteil ihres Kontos riskieren – häufig sind das ein bis zwei Prozent. Selbst im Falle einer ganzen Serie von Verlusten bleiben sie dadurch liquide.
Den dritten Baustein nimmt derweil der Stop Loss ein. Er definiert den Punkt, an dem eine Position automatisch geschlossen wird, falls sich der Markt gegen die eigene Erwartung entwickelt. Je weiter dieser vom Einstiegskurs entfernt liegt, desto kleiner sollte die Lot-Größe ausfallen, damit das zuvor festgelegte Risiko nicht überschritten wird. Umgekehrt kann bei einem engeren Stop Loss aber eine größere Position möglich sein, ohne dass sich das Gesamtrisiko erhöht.
Lot-Größe berechnen: Einfaches Beispiel Schritt für Schritt
Sicherlich wird das Prinzip dank des nachfolgenden Beispiels greifbarer:
Angenommen, ein Trader verfügt über ein Handelskonto mit 10.000 Euro und möchte pro Trade höchstens 1% seines Kapitals riskieren. Der maximal akzeptierte Verlust beträgt dann 100 Euro.
Nach der Chartanalyse entscheidet er sich für einen Stop Loss, der 50 Pips vom geplanten Einstieg entfernt liegt. Nun muss die Positionsgröße so gewählt werden, dass diese 50 Pips im ungünstigsten Fall genau den zuvor definierten Verlust von 100 Euro ergeben.
Wie du siehst, wird die Lot-Größe nicht nach dem möglichen Gewinn, sondern nach dem maximal akzeptierten Risiko gewählt. Verändert sich der Stop-Loss-Abstand oder das persönliche Risikolimit, muss auch die Positionsgröße entsprechend angepasst werden.
Damit sollte nachvollziehbar sein, weshalb einige Trader ihre Lot-Größe vor jeder einzelnen Order neu kalkulieren. Die Investmentplattform von XTB unterstützt dich in diesem Prozess, indem sie dir wichtige Positionsdaten bereits vor der Ausführung einer Order anzeigt.
So lassen sich Lot-Größe, Stop Loss und potenzielles Risiko miteinander abstimmen, bevor eine Position eröffnet wird. Das erleichtert einerseits die Planung eines Trades, hilft andererseits aber auch dabei, das eigene Risikomanagement konsequent einzuhalten.
Welche Fehler machen Anfänger bei der Wahl der Lot-Größe?
Zweifelsohne zählt die Wahl der Lot-Größe zu den Entscheidungen, die den Erfolg einer Trading Strategie am stärksten beeinflussen. Dennoch wird sie gerade von Anfängern häufig unterschätzt. Nicht selten fließt mehr Zeit in die Suche nach einem geeigneten Einstieg als in die Frage, wie groß die Position letztlich überhaupt sein sollte.
Warum eine größere Lot-Größe nicht automatisch besser ist
Oftmals verbinden Einsteiger größere Positionen automatisch mit höheren Gewinnchancen. Dieser Gedanke greift jedoch zu kurz. Zwar steigt mit einer größeren Lot-Größe der mögliche Gewinn, gleichzeitig wächst aber auch das Verlustrisiko im gleichen Verhältnis.
Das hat mitunter zur Folge, dass bereits kleine Kursbewegungen das Handelskonto unter Druck setzen. Fällt ein Trade anders als erwartet aus, kann ein zu großes Lot einen Verlust verursachen, der sich nur schwer wieder aufholen lässt. Nachhaltiges Trading zielt deshalb nicht darauf ab, einzelne Gewinne zu maximieren, sondern das Risiko dauerhaft kontrollierbar zu halten.
Wähle die Lot-Größe nicht nach Gefühl
Abzuraten ist natürlich auch davon, die Positionsgröße spontan beziehungsweise „aus dem Bauch“ heraus festzulegen. Wer beispielsweise nach einer Gewinnserie größere Positionen eröffnet oder nach Verlusten versucht, diese mit höheren Einsätzen schnell auszugleichen, trifft diese Entscheidung meist emotional statt systematisch.
Sinnvoller ist es, die Lot-Größe nach klaren Kriterien festzulegen. Dazu gehören beispielsweise die Kontogröße, das persönliche Risikolimit und der Abstand zum Stop Loss. Bleibt dieses Vorgehen bei jedem Trade gleich, wird das Risikomanagement berechenbarer und einzelne Marktbewegungen verlieren an emotionalem Einfluss.
Warum dieselbe Lot-Größe für zwei Trader unterschiedlich sinnvoll sein kann
Eine Lot-Größe lässt sich nie losgelöst vom jeweiligen Trader bewerten. Was für den einen angemessen ist, kann für den anderen bereits ein unverhältnismäßig hohes Risiko bedeuten.
Ob eine Lot-Größe richtig bemessen ist, entscheidet sich nach diversen Faktoren wie der Größe des Handelskontos, der verfolgten Strategie, der Haltedauer einer Position und der persönlichen Risikobereitschaft.
Während ein erfahrener Trader mit einem größeren Konto kurzfristige Schwankungen oft leichter verkraften kann, wird ein Einsteiger mit begrenztem Kapital in der Regel deutlich kleinere Positionen bevorzugen.
Somit gibt es keine einheitlich „richtige“ Lot-Größe. Vielmehr sollte sie zur individuellen Situation passen und sich konsequent am eigenen Risikomanagement orientieren.
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FAQ
Ein Lot ist eine standardisierte Einheit zur Bestimmung der Positionsgröße im Trading. Vor allem im Forex und CFD Handel gibt es an, wie groß eine Position tatsächlich ist und bildet die Grundlage für die Berechnung von Gewinn, Verlust und Risiko.
Die Lot-Größe legt fest, wie viele Einheiten eines Finanzinstruments gehandelt werden. Je größer das gewählte Lot, desto stärker wirken sich Kursbewegungen auf das Handelsergebnis aus.
Das hängt vom gehandelten Markt ab. Im Forex Handel entspricht ein Standard-Lot in der Regel 100.000 Einheiten der Basiswährung. Bei CFDs auf Indizes, Rohstoffe oder andere Basiswerte gelten jeweils produktspezifische Kontraktgrößen.
Ausgangspunkt sind die Kontogröße, das maximale Risiko pro Trade und der Abstand zum Stop Loss. Die Lot-Größe wird so gewählt, dass der mögliche Verlust innerhalb des zuvor festgelegten Risikolimits bleibt.
Im Forex Handel umfasst ein Standard-Lot 100.000 Einheiten der Basiswährung, ein Micro-Lot dagegen nur 1.000 Einheiten. Kleinere Lots ermöglichen eine feinere Steuerung des Risikos und werden daher häufig von Einsteigern genutzt.
Dazu gibt es keine pauschale Empfehlung. Für viele Einsteiger sind jedoch kleinere Positionsgrößen sinnvoll, da sie das Risiko begrenzen und den Einstieg ins Trading erleichtern.
Mit zunehmender Lot-Größe steigt der finanzielle Effekt jeder Kursbewegung. Deshalb sollte die Positionsgröße stets zum Handelskonto, zum Stop Loss und zur persönlichen Risikobereitschaft passen.
Lot Trading bedeutet, Positionen anhand standardisierter Handelseinheiten zu eröffnen. Statt eine beliebige Stückzahl einzugeben, wird die gewünschte Positionsgröße in Lots oder Bruchteilen eines Lots festgelegt.
Ja. XTB etwa stellt dir Positionsgrößen- und Lot-Rechner zur Verfügung, mit denen sich anhand von Kontogröße, Stop Loss und gewünschtem Risiko die passende Lot-Größe berechnen lässt.
Nein. Zwar stammt der Begriff ursprünglich aus dem Devisenhandel, er wird heute aber auch bei vielen CFDs auf Indizes, Rohstoffe oder andere Basiswerte genutzt. Welche Kontraktgröße einem Lot entspricht, hängt jeweils vom gehandelten Instrument ab.
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Offenlegung gemäß § 80 WpHG zwecks möglicher Interessenkonflikte
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